Meine erste Diät war vor ca. 35 Jahren, es war die Brigitte Diät. Damals gab es 1000 Kalorien am Tag, verteilt über 3 Haupt- und 2 Zwischenmalzeiten. Die Rezepte zu den Mahlzeiten wurden mitgeliefert und schmeckten schon damals. Wenn ich mich so zurück erinnere, war es eine Diät mit der man leben konnte. Es gab etwas zu essen und es schmeckte, man brauchte nicht hungern und man nahm trotzdem ab.
Mittlerweile kommt jedes Jahr zu Jahresanfang eine neue Brigitte Diät in die Zeitschrift. Dazu gibt es ein paar Erfolgsstorys von super Abnahmen, die einen motivieren. Immer wieder wird die Brigitte Diät modernisiert und die neuen Erkenntnisse der Ernährungswissenschaften mit berücksichtigt. Doch das wesendliche ist immer geblieben. 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten, abwechslungsreich und sättigend. Inzwischen ist man auch von den 1000 Kalorien abgewichen und man kann etwas mehr essen. Es war und ist immer viel einzukaufen, viel zu kochen und manches ein wenig umständlich. Doch man kann sagen, die Frauen nehmen seit 40 Jahren mit der Brigitte Diät ab. Neben der alljährlichen Diät im Januar gibt es im Laufe des Jahres meist noch 1-2 Kurzkuren, die nach ähnlichem Muster sind. Immer mehr Raum nehmen Fertigprodukte ein. Da trägt man der Tatsache, dass immer weniger Frauen kochen, Rechnung. Der Anteil an Vollkornprodukten ist erhöht worden und statt Nudeln gibt’s jetzt Vollkornnudeln.
In den letzten Jahren wurde auch immer wieder Sport zum Abnehmen zusätzlich empfohlen. Das ist ein Tipp der auch in anderen Diäten immer häufiger empfohlen wird und ohne den es heute nicht mehr geht. Mittlerweile sind sich alle einig, abnehmen geht auf Dauer nur mit Bewegung.
Neben den Zeitschriften kamen immer wieder Bücher über die Brigitte Diät heraus. Kämpfe ich auch schon seit über 30 Jahren gegen Übergewicht an und bin es manchmal leid von den neuesten Diäten zu hören, so freue ich mich doch schon jetzt wieder auf die „neue Brigitte Diät“ im Januar.