Die Migräne wird sehr häufig einfach unter dem Begriff Kopfschmerzen abgetan. Migräne ist jedoch weit mehr als nur "Kopfschmerzen".
Fast 16 % der Frauen und ca. 7 % der Männer leiden darunter.
Wichtig für die Betroffenen ist den Schmerz richtig zu erkennen und vorzubeugen. Es gibt eine Vielzahl von Kopfschmerzarten.
Der Patient muss genau analysieren welcher Schmerz bei Ihm vorliegt. Clusterkopfschmerzen, Medikamentenkopfschmerzen, Migräne mit und ohne Aura und Spannungskopfschmerzen, alle Arten ziehen eine Unterschiedliche Behandlung mit sich.
Des weiteren sollten Schmerzgeplagte ein "Tagebuch" führen, damit man genau festhalten kann was der "Auslöser der Migräne" war. Auch dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten: stressbedingt, falsche Ernährung, Menstruation, erblich, Wetterfühligkeit sind wohl die wichtigsten Auslöser eines Migräneanfalls.
All diese Angaben sollten Sie bei Ihren "Arztbesuch" greifbar haben. Migräne ist grundsätzlich nicht heilbar, aber man kann durch eine Vielzahl von Faktoren/Maßnahmen die Migräne "eindämmen" bzw. den Migräneanfall verhindern.
In den wenigsten Fällen ist der normale Hausarzt Ansprechpartner wenn es um Migräne geht.
Hier hilft nur die Überweisung zu einen Migränespezialisten oder ein Besuch in einer Schmerz- und Migräneklinik. Chronische Kopfschmerzen und bzw. die langfristige Einnahme von Migränemedikamenten sollten nur unter Aufsicht eines Arztes geschehen.
Ziel ist es den Migräneanfall oder die Migräne zu lindern oder besser noch erst gar nicht ausbrechen zu lassen.